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Projekt Recht Aktiv

Das Projekt Recht Aktiv möchte Impulse zur Weiterentwicklung der klassischen Juristenausbildung geben, um die juristischen Kernkompetenzen und Soft Skills der Studierenden mit Blick auf staatliche Prüfung und Schwerpunktbereichsprüfung, aber auch im Hinblick auf das wissenschaftliche Arbeiten und das Berufsleben von Beginn des Studiums an systematisch zu stärken. Zu diesem Zweck sollen die Studierenden vom ersten Semester an besser begleitet, gleichzeitig aber auch zu einem aktiven Selbststudium angeleitet werden.
Zur Verwirklichung dieser Ziele wurden und werden bereits vorhandene Ansätze gebündelt, systematisiert und durch standardisierte Formate ergänzt.

So soll beispielsweise in den die Anfängervorlesungen begleitenden Arbeitsgemeinschaften neben der Falllösungstechnik auch eine systematische Heranführung der Studierenden an die juristische Arbeitstechnik erfolgen. Ihnen soll nicht mehr nur die klassische Gutachtentechnik anhand von Fällen vermittelt werden, sonden Ziel ist es vielmehr, dass die Studierenden die grundlegenden juristischen Fähigkeiten erlernen und letztlich schematisches Auswendiglernen vermeiden.
In Seminaren zum Juristischen Arbeiten (Legal Research/Legal Writing) können die Studierenden grundlegende Fähigkeiten zum Verstehen, Zusammenfassen und zur kritischen Auseinandersetzung mit juristischen Texten sowie zur systematischen Darstellung juristischer Probleme und Lösungsansätze erwerben. Hier sollen die Studierenden vor allem auf die Schwerpunktbereichsseminararbeit vorbereitet werden.
Weiterhin sollen auch das Angebot an Mini-Moot Courts und die Praktikumsbetreuung verbessert sowie der juristische Nachwuchs durch die Mitwirkung an der Herausgabe juristischer Zeitschriften in redaktioneller Tätigkeit geschult werden.